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Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Einschichtiger oder mehrschichtiger Wald

Die Schichtung beschreibt den vertikalen Aufbau des Waldes.

Eine Schicht bilden alle Bäume, die einen gemeinsamen Kronenraum haben und mindestens 10 % Deckungsgrad aufweisen.

Als zweischichtig gelten somit Wälder, die übereinander zwei Kronenräume haben, die sich nicht berühren. Das kann zum Beispiel Jungwuchs unter dem Schirm eines Altholzes sein.

Waldbaulich besonders anspruchsvoll und strukturell vielfältig ist der Plenterwald. Er ist immer mehrschichtig. Allerdings erfordert er besondere standörtliche Voraussetzungen und Baumartenmischungen und kommt in Deutschland nur in vernachlässigbaren Flächenanteilen vor.

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