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Ausgewählte Ergebnisse der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung 2013 bis 2052

Zuwachs – weniger als bisher

Wegen der Langfristigkeit der forstlichen Produktion und der ungleichen Altersklassenstruktur des deutschen Waldes entspricht das jährliche Rohholzpotenzial nicht dem jährlichen Zuwachs.

Der projizierte Zuwachs des Hauptbestandes liegt mit 9,3 Vfm/ha*a um 14 % unter dem bei der BWI 2012 ermittelten Zuwachs. Dies hat folgende Ursachen:

  • Die Nadelbaumfläche mit ihrem höheren Zuwachs gegenüber Laubbäumen hat abgenommen.
  • Das Durchschnittsalter der Bäume nimmt zu, die Zuwachsleistung nimmt entsprechend ab.

Erwartungsgemäß zeigen die Baumarten Fichte, Tanne und Douglasie hohe Zuwachsleistungen je Hektar.

Der simulierte Zuwachs ist über die Projektionsperiode bis 2052 nicht konstant. Bei Eiche und Kiefer z. B. sinkt der Zuwachs, was überwiegend am zunehmenden Alter der Bäume liegen dürfte, bei anderen Laubbäumen mit hoher sowie niedriger Lebensdauer schwankt der Zuwachs, was ebenfalls mit der Altersstruktur der Baumartengruppen und deren Wechselspiel mit der Waldbehandlung (Eingriffszeitpunkte und -stärken) zu erklären sein dürfte sowie damit, dass in diesen Gruppen mehrere Arten zusammengefasst werden.

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