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Ausgewählte Ergebnisse der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung 2013 bis 2052

Potenzial und BWI-Nutzung

Das Rohholzpotenzial der Eiche schwankt im 10-Jahres-Rhythmus um den Wert von ca. 5,9 Mio. m³/a. Solche periodischen Schwankungen entstehen bei einem Zusammentreffen relativ langer Eingriffsintervalle (7–10 Jahre) mit kurzen Projektionsperioden (5 Jahre).

An einigen Stichprobenpunkten wird in diesem Fall nur in jeder zweiten Periode ein Eingriff simuliert.

Das Rohholzpotenzial der Eiche wurde in der BWI 2012-Periode nicht ausgenutzt. Entsprechend liegt das künftige Rohholzpotenzial im Vergleich zur Nutzung der BWI 2012 fast doppelt so hoch. Es ist also reichlich Holz für eine Nutzung vorhanden. Die stärkeren Dimensionen nehmen im Laufe der Projektionszeit tendenziell leicht zu, insbesondere ab BHD > 60 cm.

Dabei ist die Vermarktung und Verarbeitung von Laubholz traditionell stärker als die von Nadelholz auf starke Durchmesser eingestellt.

Über den Projektionszeitraum macht das Stammholz in der Holzartengruppe 58 % (> 3 Mio. m³/a) am Rohholzpotenzial aus.
Der Industrieholzanteil wird über den gesamten Projektionszeitraum mit relativ stabilen 27 % geschätzt. Die verbleibenden Anteile entfallen auf das nicht verwertete Derbholz (vgl. Abbildung 9).

Regionale Schwerpunkte des Eichen-Potenzials liegen in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

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