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Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Zuwachs größer als Nutzung

Der Holzvorrat ist weiter angestiegen. Es wurde weniger Holz genutzt als nachgewachsen ist.

Holznutzung und natürliches Absterben von Bäumen erreichen insgesamt 87 % des Zuwachses. Die restlichen 13 % gehen in den Vorratsaufbau. Bei den meisten Baumarten beträgt dieses Verhältnis zwischen 55 % und 80 %. Bei der Fichte liegen Holznutzung und natürliches Absterben dagegen um 15 % über dem Zuwachs. Ihr Vorrat wurde damit reduziert. Dies ist u.a. eine Folge der forstpolitischen Zielsetzung und der waldbaulichen Erfordernisse (Bodenpflege und Klimaänderung).

Grundsätzlich darf man vom Zuwachs nicht unmittelbar auf die Nutzungsmöglichkeiten schließen. Diese ergeben sich vor allem aus der gegenwärtigen Alters- und Durchmesserstruktur und den vorgesehenen Zieldurchmessern oder den angestrebten Erntealtern. Deswegen ist es bei der gegenwärtigen Alters- und Durchmesserstruktur des Waldes schlüssig, dass nicht der gesamte Holzzuwachs genutzt wird.

Zukünftige Nutzungsmöglichkeiten werden aufbauend auf den Daten der Bundeswaldinventur mit einem Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodell ermittelt.

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