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Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Vorrat weiter angestiegen

Der Holzvorrat hat eine Höhe erreicht wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Innerhalb von zehn Jahren ist er um 7 % weiter angestiegen.

Mit einem Vorrat von 336 m³ pro Hektar liegt Deutschland nach der Schweiz und Österreich an der Spitze der europäischen Länder. Mit 3,7 Mrd. m³ Gesamtvorrat steht im deutschen Wald mehr Holz als in jedem anderen Land der Europäischen Union.

An dieser Vorratsanreicherung sind alle Eigentumsarten beteiligt. Die größten Hektarvorräte befinden sich mit 352 m³ pro Hektar im Privatwald.

Die Nutzungsintensität im Privatwald im Durchschnitt aller Größenklassen war im letzten Jahrzehnt genauso hoch wie im Landeswald und übertrifft sie in einigen Ländern. Hohe Vorräte sind ein großes Potenzial. Mit der Vorratshöhe steigt allerdings auch das Risiko abiotischer und biotischer Schäden und damit einhergehender Wertverluste z.B. durch Sturmschäden.

Mit Ausnahme der Fichte sind die Vorräte der einzelnen Baumarten angestiegen – bei der Kiefer um 8 % (55 Mio. m³), bei der Buche um 10 % (58 Mio. m³) und bei Eiche um 16 % (50 Mio. m³). Die größte relative Vorratszunahme verzeichnet die Douglasie mit 47 %. Bei geringer Fläche hat der Douglasien-Vorrat um 24 Mio. m³ zugenommen. Der Grund für diese hohe Vorratszunahme liegt in der Produktivität der Baumart und dem hohen Anteil wuchskräftiger junger Waldbestände, die erst in kommenden Jahrzehnten ihr Erntealter erreichen.

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