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Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Holzzuwachs auf hohem Niveau

Der Holzzuwachs ist mit 11,2 m³ je Hektar und Jahr oder 121,6 Mio. m³ pro Jahr weiterhin auf einem hohen Niveau.

Allerdings hat sich die in den 1990er-Jahren beobachtete Beschleunigung des Wachstums nicht fortgesetzt (Spiecker, H., Mielikäinen, K., Köhl, M., Skovsgaard, J.P. (Eds.): Growth Trends in European Forests - Studies from 12 Countries. Springer, 1996). Von den weit verbreiteten Baumarten wächst die Fichte mit 15,3 m³ pro Jahr und Hektar am schnellsten. Mit 10,3 m³ pro Jahr und Hektar folgt die Buche.

Den größten Zuwachs haben jedoch Douglasien mit 18,9 m³ pro Jahr und Hektar und Tannen mit 16,3 m³ pro Jahr und Hektar. Diese machen zusammen aber kaum 4 % der Waldfläche aus.

Das Wachstum eines Baumes ist abhängig von den Standortsbedingungen und hat einen nach Baumart typischen Altersverlauf. Es gibt rasch wachsende und langsam wachsende Baumarten. Deshalb bestimmen die Altersstruktur und die Baumarten-Zusammensetzung des Waldes den durchschnittlichen Holzzuwachs. Der gegenwärtig hohe Zuwachs ist somit auch ein Ergebnis der vielen heute etwa 60-jährigen Nachkriegsaufforstungen mit Nadelbäumen in den 1950er-Jahren. Diese Wälder sind derzeit in ihrem produktivsten Alter.

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