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Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Waldschäden führten zum Umdenken – Klimawandel bringt neue Herausforderungen

Die durch Luftverschmutzung verursachten Waldschäden hatten in den 1980er-Jahren zu einem Umdenken bei der Baumartenwahl geführt und insbesondere der Fichte und der Tanne weniger Perspektive gegeben. Zwischenzeitlich haben sich die Luftqualität und damit auch die Zukunftsaussichten der Tanne wieder verbessert. Die Tanne wird daher wieder vermehrt als waldbauliche Option und zur Risikostreuung angebaut.

Parallel hierzu hat die Waldökosystemforschung die große Bedeutung der Laubbäume für die Waldböden gezeigt. Laubbäume sind daher ein zentrales Element im naturnahen Waldbau. Dagegen bringen weiträumig auftretende Krankheiten nun manche Baumart in Bedrängnis.

Betroffen sind schon seit Jahrzehnten Ulmen sowie seit einigen Jahren Eschen. Daher suchen Wissenschaftler und Förster nach Baumarten, die sich an den Klimawandel anpassen oder die unter den zu erwartenden Bedingungen gedeihen, viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden und artenreiche Ökosysteme bilden.

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