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Deutschland hat 11,1 Mio. ha Wald. Das potenzielle Rohholzaufkommen wird allerdings modelliert für eine Waldfläche von nicht ganz 10,4 Mio. ha. 700.000 ha fallen aus einem oder mehren Gründen aus der Modellierung heraus. Von der Modellierung ausgeschlossen wurde die aufgrund von Geländehindernissen (Wasser, Gebirge) nicht begehbare Waldfläche, da hierzu keine Informationen über die Ausgangslage, insbesondere die Baumarten und deren Alter vorhanden ist und damit die Startwerte für das Modell fehlen. Weiterhin ausgeschlossen wurde der Nichtholzboden. Zu ihm gehören Flächen wie Waldwege, Holzlagerplätze, Wildwiesen. Es ist davon auszugehen, dass auf diesen Flächen auch zukünftig kein Holz produziert wird. Bei der BWI als unproduktiver Wald bezeichnete Flächen wurden wegen der grundsätzlich anderen und im Modell nicht definierbaren Bewirtschaftung ausgeschlossen. Schließlich wurden Flächen von der Modellierung ausgeschlossen, die einem vollständigen Nutzungsverbot, das durch den Betrieb nicht zu beeinflussen ist, unterliegen.
Waldflächen, die aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend nicht bestockt sind, nennt man Blößen. Sie entstehen bei der Holzernte oder durch Kalamitäten. Für die Modellierung wird vereinfachend angenommen, dass die Blößenfläche im Vorhersagezeitraum unverändert bleibt. Auf etwa 380.000 ha oder 3,7 % der Holzbodenfläche ist die Holznutzung aus nicht im Betrieb liegenden Gründen eingeschränkt. Für diese Flächen wird nur 50 % des modellierten Rohholzaufkommens als Potenzial ausgewiesen.
Die Anteile der Eigentumsarten an der modellierten Fläche entsprechen etwa den Anteilen, wie sie sich aus der BWI² ergeben. Es wird unterstellt, dass diese Anteile konstant bleiben. Die abzusehenden Flächenverkäufe der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zu Lasten des Staatswaldes (Bund) und die der Bundesverwertungs- und -verwaltungs GmbH zu Lasten des Treuhandwaldes werden vernachlässigt, sie beeinflussen das potenzielle Rohholz-aufkommen kaum. |